Spartakiade 2016

Spartakiade 2016

Vom 19.-20. März fand die Spartakiade 2016 in Berlin statt. Es wurden wie immer zahlreiche Workshops angeboten. Im Vordergrund: eine lockere Atmosphäre und die Vernetzung der Teilnehmer.

Deep-Diving statt Schnorcheln

Was die Spartakiade ausmacht sind vor allem die ganztägigen praxisorientierten Workshops. Im Vergleich zu vielen anderen Konferenzen bekommen Teilnehmer die Möglichkeit sich tiefgründig mit einem Thema zu beschäftigen. Bei vielen Workshops steht vor allem die Verknüpfung von Theorie und Praxis im Vordergrund. Es wird Basiswissen zu einem Thema erläutert und anschließend das Wissen in Form von Spielen oder Live-Coding-Sessions angewandt.

Schwarmfinanzierung

Auch bei der Finanzierung der Veranstaltung unterscheidet sich die Spartakiade von vielen kommerziellen Veranstaltungen. Die Spartakiade wird Schwarm-finanziert. Schon beim Kauf der Tickets hat man die Wahl ein „normales“ Ticket zu erwerben oder eines der höher-preisigen Tickets zur besseren Unterstützung der Veranstaltung. Studenten bekommen außerdem einen Rabatt gewährt. Weiterhin gibt es eine Vielzahl von Sponsoren, welche diese Veranstaltung unterstützen und somit dafür sorgen, dass die Tickets bezahlbar bleiben.

Meine Teilnahme

Etappe 1 – „Ab morgen bitte Scrum“ mit

In seinem Workshop setzte Thomas (ganz im Sinne des Themas) auf eine agile Agenda. Dabei wurden zunächst viele Themen, sowie Spiele kurz vorgestellt und im Raum ausgehangen. Anschließend konnten wir als Teilnehmer durch ein Voting bestimmen, welches Thema als nächstes stattfindet. Somit war der Tag voll und ganz durch die Teilnehmer strukturiert worden. Thomas berichtete viel über seine Erfahrungen mit Scrum, was man so alles falsch machen kann, was ein gutes Team ausmacht und vorallem wie wichtig gute und detaillierte Anforderungskriterien und ständige Retrospektiven sind. Viele der Themen brachte er uns anhand interessanter Spiele nahe, welche zum besseren Verständnis beigetragen haben.

Am Abend fand schlussendlich noch ein Jeopardy-Spezial für alle Spartakiade-Teilnehmer statt (natürlich die Informatiker-Variante). Bei ein paar Bierchen und einem regen Austausch der Teilnehmer ließen wir dann den Abend ausklingen.

Detaillierte Inhalte des Workshops beschreibt Thomas in seinem Expertenblog.

Etappe 2 – „Funktionsdesign für Entwicklerdokumentation“ mit

„Dokumentation“ – Das Schlagwort für viele Mitarbeiter doch lieber schnell den nächsten Urlaub zu buchen und sich zu verdrücken. Doch was macht das ganze so schwierig? Wie lässt sich eine Dokumentation gut strukturieren? Warum sollte man nicht einfach drauf los schreiben? Ist überhaupt eine Dokumentation notwendig? Wer wird die Dokumentation lesen? All diese Fragen versuchte Anne uns zu beantworten – wie ich finde: mit Erfolg!
Oft denkt man leider sehr wenig über den Aufbau und die eigentlichen Zielpersonen für eine spezifische Dokumentation nach und schreibt einfach drauf los. Das das schief gehen kann diskutierten wir im Teilnehmerkreis an Beispielen. Anne zeigte uns durch ein Spiel mit Matroschkas welche Schichten Dokumentation haben sollten und wie wichtig eine gute Struktur ist. Es wurden von den Teilnehmern wichtige funktionale Dokumentationselemente identifiziert. Auch wurde bewusst, dass keine Dokumentation perfekt ist – oft finden sich Möglichkeiten die eigene Dokumentation durch simple Formatierungen weiter zu verbessern. Alles in Allem ein Klasse Workshop bei dem ich sehr viel mitgenommen habe.

Spartakiade-Logo

Mein Fazit

Die Spartakiade ist keine Konferenz die als Zielgruppe eine Vielzahl von Mitarbeitern kommerzieller Unternehmen hat. Vielmehr geht es um persönliche Fortbildung der eigenen Fähigkeiten die Vernetzung, Erfahrungsaustausch, Start-Up-Kultur und eine Menge Spaß.

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Über den Autor

Danny Koppenhagen

Danny Koppenhagen administrator

Softwareentwickler und IT-Berater.

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